Kalter Zynismus und moralische Überheblichkeit als politische Reaktion auf den Mord in Chemnitz. Das dürfte sehr gefährlich werden!

Auf den ersten Blick wirkt der Vergleich absurd. Erstochen wurde der 35 jährige Daniel, der eher der linken Szene zuzuordnen war, nicht von der Polizei, sondern mutmaßlich von einem Syrer und einem Iraker. Dennoch.

Auch wenn bei Daniel um den derzeit in Chemnitz getrauert wird, Zweifel berechtigt sind, ob er sich ausgerechnet als Märtyrer von Pegida und der rechten Szene in Sachsen eignet. Benno Ohnesorg war auch nur ein Student, der zufällig auf der falschen Demo war. Nicht zu vergleichen mit Rudi Dutschke.

Wie auch immer.

Daniel aus Chemnitz wurde ermordet und das ziemlich grundlos. Die Täter waren sehr wahrscheinlich Flüchtlinge und somit Teil des Feindbildes von Pegida und der rechten Szene. An sich wäre das nicht gefährlich, wenn die Chemnitzer und viele andere Menschen mit ihrer Wut auf Verständnis träfen.

Das ist aber nicht der Fall, der deutsche Staat mit seinen Repräsentanten mauern sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene. Kein Wort über das abscheuliche Verbrechen, viele Worte über die rassistischen Demonstrationen und die Übergriffe auf Ausländer nach dem Mord.

Das ist, mit Verlaub, genau die Methode mit der ein verknöcherter Staat in den Sechzigern auf den Tod von Benno Ohnesorg reagiert hat. Ignorieren und volle Breitseite gegen die damals linken Demonstranten.

Ganz analog zu den Sechzigern haben wir es heute tatsächlich mit echten Amtsidioten zu tun, die keinen Schimmer davon haben, wie man das Land befriedet und sich berufen fühlen, die, welche eh schon verprügelt wurden, auch noch mit der Moralkeule zu bearbeiten. Das gibt am Ende eine immer weitergehende Polarisierung, wie damals, als in Reaktion auf den Tod von Benno Ohnesorg die Baader-Meinhof-Gruppe kam und später zur Roten-Armee-Fraktion wurde.

Die Wut über die, von oben kalt hingenommene, Zerstörung unseres Landes durch exzessive Zuwanderung, so sehen es die Leute in Sachsen und anderswo, schäumt derzeit massiv auf. Die hohe Gewaltkriminalität bei Zuwanderern ist eine Tatsache, auf die der Rechtsstaat nur schwach und lahm reagiert, die Politik aber noch schwächer und schließlich wird eben diese Gewaltkriminalität von öffentlich rechtlichen Medien, wie der Tagesschau (Fall Offenburg) geradezu verleugnet.

Das führt, sinnbildlich, zu einer Mischung, in der rabenschwarze Kohle, stechender Salpeter und gelber Schwefel sich immer mehr vermengen und zu einem Explosivstoff werden.

Wie kann man das übersehen?

Rechte sind immer besser veretzt und sie gehen vor allem dann auf die Straße, wenn sie sich von einer schweigenden Mehrheit unterstützt fühlen. Genau das war die Situation in den letzten Tagen in Chemnitz und wurde auch laut zum Ausdruck gebracht.

Fühlt sich die Bundesregierung so sicher, fühlen sich die Parteien, die für Migration, als Spiel ohne Grenzen, sind und vor allem ihre Funktionäre tatsächlich so sicher?

Für viele Rechte ist die Sache jedenfalls klar:

“Solange wir von Staatsfeinden regiert und beherrscht werden, die unsere Gesellschaft kaputt machen, kann es keinen Frieden geben.”

Steht uns ein heißer Herbst bevor?

Hoffentlich nicht!