Aktuell gehen Äußerungen aus einem Interview von Bildungsministerin Karliczek durch die Medien.

Sie äußerte, dass man bei der Ehe für Alle wohl nicht alles richtig gemacht habe und dass Langzeitstudien über die Entwicklung von Kindern in homosexuellen Ehen fehlen würden. Sie meinte, wir verschieben eine ganze Gesellschaft und reden nicht einmal darüber.

Zugleich wird darüber berichtet, dass die Bildungsministerin sich für ihre Äußerungen entschuldigen solle, zumindest meint das der Bundestagsabgeordnete der SPD, Johannes Kahrs.

Nun kann man natürlich in Frage stellen, was die Ministerin über die Ehe für Alle denkt. Sehr wahrscheinlich ist das nicht gut durchdacht und auch wenig informiert, was die Ministerin da gesagt hat. Die Ehe für Alle ist in Deutschland auch absolut mehrheitsfähig. Auch kann man sich nicht vorstellen, dass Kinder von homosexuellen Paaren besser oder schlechter behandelt werden, als vom Durchschnitt der Bevölkerung.

Egal. Entschuldigen muss sie sich dafür nicht. Man wartet in der aggressiven Atmosphäre, welche von den linken Politikern verbreitet wird, geradezu darauf, dass die ersten Rücktrittsforderungen laut werden, vergleichbar zum Fall Maaßen.

Dieses überschießende Abblocken anderer Meinungen ist übrigens typisch für die linksliberale Politikszene, zu der auch Kahrs gehört. Die SPD wird, wenn sie diesen Umgang mit anderen Meinungen erneut aufgreift und nach politischer Vernichtung ruft, selbst weiter in den Keller wandern.

Die 10% sind ja nicht mehr weit.