Screenshot trump

Dieser Mann gehört nicht in das Weiße Haus!

Sönke Paulsen, Gedächtnisbüro Berlin

Das Trump-Narrativ der so genannten “Demokraten”.

Vertreter der amerikanischen Demokraten sind derzeit extrem aktiv, den Rechtsstaat zu beugen, um den Präsidenten aus den Amt zu entfernen.

Unter dem Motto: Erlaubt ist, was Erfolg bringt, wird derzeit alles in Stellung gebracht, was verfügbar ist, um Donald Trump als Kuckuck (Coockoo) oder sagen wir besser, als Verrückten (Coo-Coo)  der im falschen Nest gelandet ist, zu entlarven.

Das FBI ermittelt wegen der Russland-Kontakte seine Teams vor der Wahl, obwohl ein Straftatbestand wohl kaum zu ermitteln sein wird. Denn strafbar, nach amerikanischem Recht, sind nur so genannte Regierungsabsprachen, mit anderen Ländern, bevor man gewählt ist.  Alles andere, sogar eine offene Wahlkampfhilfe aus dem Kreml für das Trump-Team, wäre nach amerikanischem Recht nicht strafbar, obwohl politisch natürlich zu hinterfragen.

Die Frage ist nur, warum dann ausgerechnet das FBI, als Strafverfolgungsbehörde ermittelt?

Der Effekt dieser Ermittlungen gibt schon gleich die Antwort auf diese Frage.

Mit jedem Ermittlungsstand, der “zufällig” an die Öffentlichkeit durchsickert, kommt der Präsident mehr politisch unter Druck, weil die Verschwörungstheorie der abgewählten amerikanischen Eliten und der Medien, dass Trump der heimliche Kandidat Russlands sei, dadurch neue Nahrung bekommt.

Das Spiel ist sehr leicht zu durchschauen, wird aber weitergespielt, weil genug Leute ein Interesse daran haben.

Auch Erdogan kann ja ohne weiteres sein Land in eine Diktatur führen und dabei, unter dem Jubel seiner Anhänger, behaupten, dass Europa “Nazi-Methoden” in Anschlag bringt und die Demokratie nicht achtet.

Der Kampf gegen Trump bekommt zunehmend antidemokratische Züge

Ähnlich funktioniert es gerade in den USA, wo die geschassten Demokraten, die Medien und ein Teil der Bevölkerung  kein Problem damit hatten und haben, schmutzige Sexkampagnen gegen den Kandidaten Trump in der Öffentlichkeit breit zu treten,  Wahlmänner offen zu bedrohen und zu manipulieren, die amerikanische Verfassung (hier das Wahlrecht) in Zweifel zu ziehen, das FBI zu einer Politmaschinerie zu missbrauchen und letztlich unbewiesene Behauptungen so konsequent in die “seriösen” Medien zu zerren, dass sie am Ende “wahr” erscheinen müssen. Ein Propagandakrieg, wie ihn keine Diktatur der Welt, kein Erdogan und kein Putin besser könnten, als die, welche derzeit Trump zu Fall bringen wollen!

Diese Taktik, Behauptungen schon dann in der Öffentlichkeit breit zu treten, bevor sie wirklich Substanz haben, also  noch voll “fake-fähige-news”, die oft nicht mehr sind, als ein dunkles Raunen, das aus irgendwelchen CIA-Kanälen kommt, als Tatsachen in Anschlag zu bringen und gegen den amerikanischen Präsidenten zu richten, ist eigentlich vollkommen unseriös. Sie ist umso verdächtiger, je eindringlicher sie von den großen Leitmedien praktiziert wird.

Das Anti-Trump-Narrativ verselbständigt sich

Hier geht es nicht mehr um Tatsachen, sondern darum ein Narrativ zu stützen, jenes nämlich, dass Trump als amerikanischer Präsident völlig unhaltbar ist, nicht ins Weiße Haus gehört,  zumindest ein Coockoo ist, wenn nicht ein Coo-Coo.

Genauso findet der öffentliche Tanz um dieses Narrativ derzeit auch statt. Wenn Trump einmal nicht der gefährliche Verrückte ist, dann er ist er wenigstens der Staatsfeind und Mann Russlands. Wenn beides mal nicht passt, ist er zumindest eine menschlich völlig inakzeptable Persönlichkeit, die nicht in das Präsidentenamt gehört und jederzeit auch ohne jede Substanz, die ihm zur Last gelegt werden kann, ist er völlig inkompetent und unprofessionell.

Natürlich hat Trump in seinem nokonformistischen Wahlkampf kräftig an diesem Narrativ mitgebastelt. Dahinter aber stecken politische Absichten, einen radikalen Politikwechsel zu erreichen.

Hinter den Absichten der Eliten, die ihn nun bekämpfen, steckt aber nicht nur die Ablehnung der Politik des amtierenden Präsidenten, sondern die tiefe Überzeugung, die eigene Entwertung, die in der Niederlage gegen Donald Trump mitschwingt, nur als Missgeschick einer fehlerhaften Demokratie zu sehen. Dieses muss dadurch korrigiert werden, dass der amerikanische Präsident so nachhaltig entwertet wird, dass die bisher amtierenden Eliten voll rehabilitiert werden müssen.

Dafür ist jedes Mittel recht!

Vollkommen vergessen wird, dass man mit diesem Narrativ permanent die Hälfte der amerikanischen Wähler mit Füssen tritt, die Ergebnisse einer demokratischen Wahl anzweifelt und damit die amerikanische Demokratie zu einem sinnlosen Theaterstück degradiert. Diejenigen, die dieses Theaterstück inszenieren, sind der festen Überzeugung, dass sie das Land notfalls auch mit undemokratischen Mitteln vor dem gewählten Präsidenten retten müssen (und sich selbst gleich mit). Sie sind bereit die amerikanische Demokratie als fehlerhaft und sogar als grundlegend falsch (Wahlrecht) zu diskreditieren, nur weil die amerikanischen Wähler ihnen in den Arsch getreten haben.

Die Beugung der Demokratie durch das Trump-Narrativ könnte bei einem Erfolg zu schweren gesellschaftlichen Auseinandersetzungen führen.

Wenn dieses äußerst fadenscheinige Theater gegen einen gewählten Präsidenten tatsächlich Erfolg haben sollte, dann kann das sehr ernste Folgen für das Land haben, viel ernstere Folgen, als eine Amtsperiode mit einem Kuckuck als Präsidenten. Die Amerikaner, die Trump gewählt haben, werden sich nämlich eine derartige Entmachtung ihres Präsidenten durch eine abgewählte Elite und eine bisher hegemoniale bürgerliche Oberschicht nicht bieten lassen. Wenn Trump auf die vorbeschriebene Weise entmachtet wird, droht in Amerika ein Bürgerkrieg!