Sönke Paulsen, Gedächtnisbüro Berlin

Der Kampf um die Präsidentschaft tobt weiter. Eigentlich hatte niemand damit gerechnet, dass die Demokraten aufgeben. Jetzt werden alle Tricks aufgefahren, von der “Farbenrevolution” bis zum offenen Verfassungsbruch. Auch ein Attentat auf Trump ist nicht ausgeschlossen.

Die Proteste, die sich gegen eine Präsidentschaft von Trump richten, bleiben überschaubar. In Portland demonstrieren ein paar Hundert Leute, allerdings ziemlich aggressiv und gewalttätig. Sie wollen ein „Zeichen der Liebe“ setzen. Wird hier gerade eine Farbenrevolution initiiert?

Clinton gibt sich ebenfalls sehr demokratisch. Nachdem sie Trump in der Wahlnacht noch ihre Zusammenarbeit angeboten hat, versuchen die Demokraten nun, die Wahlmänner gegen Trump zu mobilisieren. In Tweets und sozialen Netzwerken weisen sie darauf hin, dass die Wahlmänner nicht an das Votum ihres Bundesstaates gebunden seien. Sie könnten also auch entgegen des Votums für Clinton und gegen Trump stimmen. Dafür gäbe es lediglich eine Geldstrafe, welche die Demokraten gern übernehmen würden.

Mal sehen, welche anderen Versuche es noch gibt, das Wahlergebnis umzukehren.

Wenn man sich die Verbissenheit anschaut, mit der Trump bekämpft wird (die ein wenig an den Kampf gegen John F. Kennedy erinnert), muss man wohl auch mit dem Schlimmsten rechnen. Ein Attentat auf Trump ist nicht ausgeschlossen.