http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/der-praesident-und-die-first-lady-donald-und-melania-trump-200551825-53481192/2,w=993,q=high,c=0.bild.jpg

Eine garantiert unwissenschaftliche Abhandlung über Mimik und Körpersprache der Trumps.

Abseits jeder politischen Einstellung, einer Unterstützung oder Ablehnung des amerikanischen Präsidentenpaars, könnte man auch darüber nachdenken, wie die seelische Befindlichkeit von Donald und Melania Trump sein mag.

Ein Foto der beiden  spricht durchaus Bände.

Entspannte Gesichter sind das nicht. Beide „Firsts“ zeigen einen deutlich reduzierten Abstand zwischen Kinn und Nasenwurzel, also des Bereiches, den man mit der Gesichtsmuskulatur flächenmäßig am stärksten reduzieren kann. Genau das tun Präsident und First Lady und signalisieren damit, dass sie möglichst wenig Angriffsfläche bieten wollen, so als würden sie jeden Augenblick eine Attacke mit faulen Tomaten befürchten.

Die Augen sind dabei zu Schlitzen verengt und die Mundwinkel sind zum Lächeln kaum nach oben gezogen. Dieses Grinsen wirkt trotz der breit gezogenen Münder nicht wie ein breites Grinsen, sondern eher schmerzverzerrt. So kann man auch den Zahnarzt vor einer schwierigen und wahrscheinlich schmerzhaften Operation begrüßen. Der Onkel Doktor versteht dann, was gemeint ist: „Ich habe Angst vor Ihnen, Herr Doktor!“

Nun könnte es ja sein, dass beide Partner auf Grund von Schönheits-Operationen oder vielleicht nur einer Prise Botox die Mundwinkel nicht mehr hochbekommen.

Kann schon sein, aber warum dann die ängstlichen Augen? Besonders bei Melania sieht man die ängstlich erweiterten Pupillen sehr genau, die nicht entspannt geradeaus blicken, sondern sich an irgendetwas festhalten, sprich einen Fokus haben der eigentlich zu einer Pupillenverengung führen müsste. Wenn unter solchen Umständen die Pupillen noch weit sind, ist entweder eine gehörige Portion Angst im Spiel oder Atropin oder die Person hat gerade ihre einzige große Liebe entdeckt. Das Gesamtbild dieses Gesichtes spricht aber am ehesten für Angst.

Beim Gatten ist die Angst nicht ganz so eindeutig zu diagnostizieren. Die Augen sind quasi nicht nur hinter den Lidern, sondern bereits hinter der gesamten zirkulär zugezogenen orbitalen Muskulatur verschwunden. Der Glanz in den Pupillen ist nicht einmal mehr zu erahnen – da ist etwas nach innen gekippt, was furchtsame seelische Abwesenheit signalisiert oder auch weniger dramatisch ausgedrückt: Seelischer Rückzug aus Gründen des Selbstschutzes.

Der Mund des Präsidenten ist dabei sehr ambivalent geformt und ähnelt fast einer Schlangenlinie, die für ungelöste psychische Divergenzen spricht, in denen von links nach rechts vor allem der Übergang vom Grinsen zur angespannten Befürchtung auffällt. Bei Trump himself eher mit offenen Zähnen rechts und einer Tendenz zu attackieren verbunden, während Melania, ebenfalls von links nach rechts, das gewollte Lächeln zur einer peinlichen Befürchtung hinüberwandert, die gut mit ihrem ängstlichen Blick übereinstimmt.

Beide versuchen dabei durch ein stark vorgeschobenes Kinn, den Eindruck von Angst und Wehrlosigkeit zu kaschieren. Oder aber, als zweite Interpretation, tragen ihr vorgeschobenes Kinn als typisches Zeichen einer sich überlagernden Angriffs-Flucht-Reaktion, die wir in der Biologie von Tieren kennen, die in die Enge getrieben wurden.

Die ganze Mimik der beiden strahlt also ein erhebliches Unbehagen aus, das nur durch krampfhafte Anspannung psychisch noch beherrschbar ist.

Man fragt sich unwillkürlich, ob die beiden überhaupt noch gut schlafen können. Man möchte ihnen Augenblicke der Entspannung wünschen, wenn man erkennt, wie stark sich das Präsidentenpaar angegriffen fühlen muss.

Eigentlich kein schöner Anblick, obwohl beide souverän wirken möchten. Genau so wirken sie aber nicht!

Ich würde das Foto mit dem Titel „Die Angegriffenen“ kennzeichnen.

Dieser Titel wird schließlich auch noch durch die Körpersprache des Präsidentenpaars untermalt. Schulterschluss ist angesagt, man könnte auch sagen, dass sich die beiden mehr oder weniger ängstlich aneinanderdrücken. Nur in diesem Punkt täuscht die Perspektive. Trumps First Lady Melania steht ein bisschen hinter dem Präsidenten, was eine Verschmelzung eben nur in der Perspektive bedeutet und nicht in der Realität.