Mit der Hetze gegen Israel muss langsam Schluss sein. Palästina wird von einer Terrororganisation (Hamas) regiert und betrachtet Israel als Feind, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt.

Es kann wohl nicht sein, dass eine konzertierte Aktion der Hamas gegen israelische Grenzzäune mit dem Versuch, die Zäune zu durchbrechen und auf israelisches Staatsgebiet vorzudringen, unbeantwortet bleibt.

Die Härte, mit der die israelische Armee vorging, kann dabei kritisiert werden. Aber Israel hat ein Selbstverteidigungsrecht.

Es gibt einen Punkt, an dem ein Staat, der im Grunde ein schmaler Landstreifen ist, der sich mit dem Rücken zum Meer befindet, nicht mehr verhältnismäßig reagiert. Man muss nicht zu den Kriegen vor fünfzig Jahren zurückschauen, um zu erkennen, dass die gesamte arabische Nachbarschaft Israel mehr oder weniger als Feind betrachtet und es gut gefütterten terroristischen Organisationen wie Hamas und Hisbollah überlässt, Krieg gegen Israel zu führen.

Die Vorwürfe, die wir seit Jahren in den Medien vernehmen, dass Israel zu rabiat, zu expansiv, zu starrsinnig gegen seine Feinde (dazu zählt man die Palästinenser) vorgeht, verkennt die Tatsache, dass hier 8,5 Millionen Menschen gegen hundert Millionen Muslime mit dem Rücken zur Wand stehen.

Eine gut gerüstete Armee und die mehrfach bewiesene militärische Überlegenheit gegenüber allen bisherigen Angreifern, dürfen nicht dazu führen, dass man Israel als Ordnungsmacht in der arabischen Welt darstellen will und das kleine Land auf eine Ebene mit den USA und Russland stellt.

Die Palästinenser bekämpfen das Land mit einem Hass, der vorsintflutlich ist. Natürlich schlägt Israel zurück, in der Hoffnung, Muslime zu entmutigen, Juden mit dem bekannten fanatischen Vernichtungswillen anzugreifen. Stärke zu zeigen, ist hier nun mal die israelische Methode. Das reicht von der Verteidigung Jerusalems als Hauptstadt bis hin zur knallharten Siedlungspolitik der letzten Jahre.

Die Frage ist allerdings, wohin die Palästinenser (4,55 Millionen) sich verkrümeln sollen?

Sie haben das Recht auf einen eigenen Staat und Palästina ist als staatliches Gebilde längst von der Mehrheit der Länder anerkannt.

Das Problem liegt darin, dass Palästina ein „feindlicher Staat“ ist, der Israel seinerseits als illegitimen Staat ansieht und der derzeitige Regierungschef Abbas (Hamas) hält Israel für ein postkoloniales Gebilde, das aufgelöst werden muss.

Sehr unversöhnlich.

Das alles rechtfertigt keine mediale Hetze gegen Israel, wie wir sie immer wieder in den europäischen Medien vernehmen müssen. Schon gar nicht, wenn die hochaggressiven Muslime (dazu gehört übrigens auch die Türkei) dabei als chronische Opfer Israels dargestellt werden.

Gerade die linke Öffentlichkeit in Deutschland und Frankreich sollte mal darüber nachdenken, was für Leute sie, in ihrem hasserfüllten Kampf gegen die Israelis, eigentlich unterstützen?