Köthen

Auf Twitter gesichteter Aufruf zum Trauermarsch für den getöeten Köthener

Sönke Paulsen, Gedächtnisbüro Berlin

Gemeinsames Merkmal der Opfer von Chemnitz und Köthen. Sie wurden als nett, freundlich und hilfsbereit beschrieben.

In Köthen kam es gestern zu einem weiteren Tötrungsdelikt an einem Deutschen. Zwei Afghanen sollen diesen auf einem Spielplatz so schewr verletzt haben, dass dieser wenig später an einer Hirnblutung verstarb. Vorausgegangen war ein Streit unter den Afghanen, in den eine deutsche Schwangere verwickelt war. Es ging darum, wer die Deutsche geschwängert habe. Der getötete Deutsche war behindert und trug einen Herzschrittmacher. Die Täter sollen noch auf ihn eingetreten haben, als er am Boden lag. Die Todesursache wird jetzt kurz vor dem angekündigten Trauermarsch von den Medien (MZ) mit Herzinfarkt angegeben.

“Die beiden Tatverdächtigen sollen nach SPIEGEL-Informationen um die 20 Jahre alt sein. Einer besaß eine Aufenthaltsgenehmigung. Bei dem zweiten wurde von einer Abschiebung vorläufig abgesehen, weil noch Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des räuberischen Diebstahls laufen. In solchen Fällen drängt die Staatsanwaltschaft üblicherweise darauf, die Ermittlungen abzuschließen, bevor eine Abschiebung vollzogen wird.”

In den Medien heißt es auch, dass der Bruder des Getöteten ein stadtbekannter Neonazi sein soll.

Inzwischen gibt es Aufrufe für einen Trauermarsch heute Abend in Köthen über Twitter (siehe Bild).

Ähnliche Ereignisse, wie in Chemnitz, sind zu befürchten.

Die Frage nach der Effektivität unseres Rechtstaates gegenüber gewalttätigen Migranten stellt sich immer dringlicher. Köthen könnte hier weitere Legitimationen liefern, unser Rechtssystem in Frage zu stellen.

Auf der anderen Seite spricht sich der Handelsverband heute dringlich gegen ein Klima der Angst unter Ausländern aus. Migranten würden dringend vom Handel gebraucht und stellen ein wichtiges Kontingent an Fachkräften da, das sonst nicht vorhanden wäre.

Eine Diskussion die deutlich macht, dass die Wirtschaft von der Migrationskrise profitiert. Der Handel übrigens doppelt, da Migranten billige Arbeitskräfte sind und zugleich ihre Sozialtransfers in die Läden tragen. Man könnte auch von einer riesigen staatlichen Subvention des Handels mittels staatlich alimentierter Zuwanderer sprechen.

Auch das gehört zu diesem Thema.