Sönke Paulsen, Gedächtnisbüro Berlin

Man hätte die Sache mit dem Staatsempfang und Merkels Zitterattacke in der letzten Woche ja übergehen können. Aber nun zittert die Kanzlerin bei der Ministerernennung von Lamprecht erneut. Mit der jungen Ministerin dürfte das aber nichts zu tun haben.

Eine kurze Analyse scheint angebracht. Hitze, wie in den Medien kolportiert, erzeugt ebenso wenig diese Zitteranfälle, wie Flüssigkeitsmangel. Was auch Ärzte für plausibel halten, ist eigentlich Unsinn.

Gleichmäßiges und feinschlägiges Zittern (mit hoher Frequenz) entsteht aus einem  gestörten muskulären Gleichgewicht zwischen komplementären Muskelgruppen. Es lässt sich, wie jedem bekannt ist, durch Überanstrengung provozieren. Man braucht nur ein paar Gewichte heben, die zu schwer sind, dann hat man den Effekt.

Wenn aber, wie bei der Kanzlerin, der ganze Körper zittert, dann muss man schon von einer schweren Überanstrengung ausgehen.

Einfaches Fazit:

Die Kanzlerin ist erschöpft, geht deutlich über ihre Leistungsgrenzen und braucht dringend eine Auszeit – sprich Ferien oder noch besser eine Kur.

Geheimnisvoll ist das alles nicht.