Sönke Paulsen, Gedächtnisbüro Berlin

Raus aus der Macho-Gesellschaft oder rein in die Macho-Gesellschaft??

Wenn man die Menschen zusammenzählt, die in patriarchalischen Gesellschaften leben müssen, kommt man auf annähernd 90% der Erdbevölkerung.

Wem diese Einschätzung zu radikal ist, der gehe einfach mal im Geiste durch:

Derzeit haben wir eine Weltbevölkerung von 7,42 Milliarden Menschen. Davon leben in Asien 4,5 Milliarden, in Afrika 1,2 Milliarden, in Amerika (Nord und Süd) knapp eine Milliarde, und in Europa 740 Millionen, Ozeanien plus 40 Millionen.

Ziehen wir von der asiatischen Bevölkerung einmal 127 Millionen Japaner und 50 Millionen Südkoreaner ab. Dann bleiben noch 4,3 Milliarden Asiaten, die in autoritär patriarchalischen Strukturen leben, die 1,2 Milliarden Inder eingeschlossen. In Afrika muss man wohl kein Volk aus dem Verdacht der Machogesellschaft ausklammern und in Amerika kann man bestenfalls die Kanadier und die USA ausnehmen, also 36 Millionen Kanadier und 326 Millionen Menschen aus den USA, macht 362 Millionen. Der Rest der Amerikaner, also 650 Millionen lebt in der Machowelt.

Wie sieht es bei den Europäern aus? Von den 720 Millionen leben etwa 510 Millionen in der EU. Optimistisch betrachtet lebt davon die Hälfte der Menschen in Ländern, in denen eine Machogesellschaft abgelehnt wird. Denken wir an den Balkan, an Italien und Spanien, als Vorbilder einer europäischen Machokultur. Diese Länder sind einfach noch nicht so weit!

Bleiben also 260 Millionen Europäer, die nicht in patriarchalischen Strukturen leben.

Damit wären wir. nach dem Ausschlussverfahren. bei 822 Millionen Menschen, die nicht in einer Machokultur zuhause sind. Die übrigen 6 Milliarden Menschen leben das Patriarchat und den Machismo munter weiter.

Global betrachtet hat sich also an der Geschlechterverteilung kaum etwas geändert. Frauen werden, wie eh und je unterdrückt.

Was sagt uns das zum Thema Zuwanderung?

Mit jedem männlichen Zuwanderer, der aus anderen Ländern nach Deutschland kommt, haben wir ein neunzigprozentiges Risiko, einen echt miesen Macho ins Land zu lassen.

Wollen wir das wirklich?

Diese Frage richtet sich besonders an die linken Parteien, die seltsamerweise ganz scharf darauf sind, Machos aus anderen Ländern und Erdteilen bei uns aufzunehmen, obwohl die Gleichberechtigung der Frauen bei ihnen ganz oben auf der Agenda steht.

Wollen die das wirklich?

Oder planen die heimlich ein gigantisches Umerziehungsprogramm für Machomänner aus allen Erdteilen? Das dürfte dann wohl scheitern, nach allen Erfahrungen, die wir hier mit Türken und Arabern gemacht haben.

Wenn wir wirklich aus der Machogesellschaft raus wollen, dann ist das ein guter Grund, die Zuwanderung aus diesen Gesellschaften radikal zu stoppen.

Schmeckt Ihnen nicht?

Na dann – vor uns Multikulti-Macho-Deutschland.